Protest gegen den Gründungskongress der AfD-Jugendpartei am 29. und 30.11.

Link: https://mittelhessen.dgb.de/++co++a073a5fe-97c2-11f0-9aa0-6b381c00f794
Bund der Antifaschistinnen und AntifaschistenLandesvereinigung Hessen
11. November 2025

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24. September 2025
Wir haben heute (24.9.25) folgende Pressemitteilung herausgegeben:

Die hessische VVN-BdA äußert sich in einem Schreiben an den Generalkonsul der USA, Brian Heath in Frankfurt am Main entsetzt über eine Anordnung des Präsidenten der USA, welche die Antifa-Bewegung als Terrororganisation einstuft.
In dem Schreiben macht die älteste antifaschistische Organisation, gegründet von antifaschistischen Widerstandskämpfern, deutlich:
Weiter heißt es: „Es ist die Antifa, die gegen reaktionäre, rechtsradikale, neofaschistische Strömungen, Organisationen und Parteien hier und in vielen Ländern, auch in den USA, warnt, mahnt und sie versucht daran zu hindern, dass ein neues 1933 aufziehen kann. Es ist die Antifa, die sich gegen rechtsradikalen und faschistischen Terror wehrt. Es ist die Antifa, die demokratische Rechte verteidigt.“
Abschließend ersucht die VVN-BdA den US-Generalkonsul, „dem Präsidenten der Vereinigten Staaten und Ihrer Regierung unser Entsetzen über diese Anordnung mitzuteilen. Wir wünschen uns, dass die Regierung der Vereinigten Staaten diese Anordnung außer Kraft setzt und die Verdienste der Antifa in Vergangenheit und Gegenwart anerkennt.“
Die VVN-BdA erklärt ihre „Solidarität mit allen US-amerikanischen Antifaschisten, die sich für Freiheit, Frieden und Menschenrechte einsetzen, so wie es die Antifa überall auf der Welt tut.“
3. September 2025

302 Organisationen, Initiativen, Gruppen und Parteien unterstützen die Demonstrationen in Berlin und Stuttgart am 3. Oktober. Die hessische VVN-BdA gehört zu den Erstunterzeichnerinnen.
All diese Organisationen rufen für den 3. Oktober gemeinsam zu einer bundesweiten Demonstration an zwei Orten in Berlin und Stuttgart auf. Gegen die Hochrüstung mit ihren unsozialen Konsequenzen. Gegen die Mittelstreckenwaffen. Gegen die innere Militarisierung. Gegen die Bedrohungslüge. Für die Beendigung aller Kriege – insbesondere in der Ukraine und im Mittleren Osten / Westasien.
Wir sagen NEIN zu allen Kriegen und lehnen Kriegspolitik und Militarisierung unserer Gesellschaft ab. Nicht die Kriegstüchtigkeit Deutschlands ist unser Ziel, sondern Dialog und Abrüstung.
Wir fordern von der Bundesregierung:
Wir fordern statt Eskalation Diplomatie und Entspannungspolitik und fordern die Bundesregierung auf, sich für ein schnelles Ende der Kriege in Europa, im Nahen und Mittleren Osten einzusetzen.
Wir wollen ein selbstbestimmtes Leben ohne Hunger und Krieg für alle Menschen!
Den Aufruf im Wortlaut und vieles mehr findest Du hier.
Die hessischen Delegierten zum a.o. Bundeskongress werden so anreisen, dass sie an Demo und Kundgebung in Stuttgart teilnehmen können.
Für die Kundgebungen in Berlin und in Stuttgart haben sich bereits zahlreiche Rednerinnen und Redner angekündigt. Per Live-Stream werden an beiden Orten Redebeiträge von Jeffrey Sachs (ehemaliger Sonderberater von drei UN-Generalsekretären), Wirtschaftswissenschaftler, Columbia University) und von Dr. Ghassan Abu-Sittah (Plastischer Chirurg, Universität Glasgow, leistete medizinische Hilfe in Gaza für „Ärzte ohne Grenzen“), übertragen werden.
Für Stuttgart haben sich u.a. angekündigt: Margot Käßmann (ehem. EKD-Ratsvorsitzende), Ulrike Eifler (Gewerkschaftssekretärin), Lothar Binding (Bundesvorsitzender der SPD AG 60 plus), Sevim Dağdelen (BSW) und Alev Bahadir (DIDF). Dazu kommen Rihm Hamdan (Palästinenserin aus München), Vincent Leuze (Ver.di Jugend), Ronja Fröhlich (Bündnis „Nein zur Wehrpflicht“, SDAJ München) und Anthony Cipriano (VVN-BdA BaWü).
4. Mai 2025

Sie erwarten ein ausgelassenes Volksfest? Doch Vorsicht: Sie finden auch Panzer, Maschinengewehre und Kampfhubschrauber sowie Militärkonzerte!
Mit Veranstaltungen und Kriegsgerät missbraucht die Bundeswehr
den Hessentag als Werbeschau.
Die Bundeswehr wirbt offensiv, um junge Menschen für den Kriegsdienst zu gewinnen. Sie präsentiert sich als attraktiver Arbeitgeber, der Erfüllung im Arbeitsleben und positive Zukunftsperspektiven bietet. Sie will sich als „normaler Arbeitgeber“ insbesondere bei Kindern und Jugendlichen präsentieren und für ihre gewaltsame Konflikt“lösung“ begeistern. Dabei wird Kriegsgerät als Abenteuerspielplatz arrangiert. Selbst Kleinkinder klettern auf Panzern herum und Jugendliche dürfen mal im Kampfhubschrauber sitzen. Neugier und Technikbegeisterung von Kindern und Jugendlichen werden missbraucht, um Berührungsängste vor militärischer Gewalt abzubauen. Auf den letzten Hessentagen wurden ganze Schulkassen von der Bundeswehr zum Festgelände gefahren!
Doch in der Armee geht es nicht um „Sport“, „Kameradschaft“ und „Abenteuer“, sondern um die Anwendung von Waffengewalt. Dass Soldat:innen andere Menschen töten und selbst immer wieder traumatisiert, verwundet oder getötet werden, wird nicht thematisiert. Mit dem Einsatz von Jugendoffizieren in Schulen wird diese Werbung fortgesetzt. Trotz erheblicher Kritik der UNO werden in Deutschland weiter Minderjährige rekrutiert. Siebzehnjährige können mit Einverständnis der Eltern zur Bundeswehr gehen.
Wir wenden uns gegen Militärwerbung auf Volksfesten und bei Minderjährigen. Von der hessischen Landesregierung fordern wir, sich für eine Kultur der gewaltfreien Konfliktlösung stark zu machen. Das Militär kann Konflikte nicht lösen. Diplomatie ist notwendig und möglich. Wir erwarten von der hessischen Landesregierung, dass sie sich an das hält, was in der Verfassung des Landes Hessen steht:
Artikel 69: (1) Hessen bekennt sich zu Frieden, Freiheit und Völkerverständigung. Der Krieg ist geächtet. (2) Jede Handlung, die mit der Absicht vorgenommen wird, einen Krieg vorzubereiten, ist verfassungswidrig.
Beteiligen Sie sich an unseren Aktionen gegen die Militärwerbung auf Volksfesten und bei Minderjährigen!
Link: https://www.friedlicher-hessentag.de/
28. April 2025
Am 80. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus und dem Ende des 2. Weltkriegs gibt es Gründe genug, diesen Tag würdig zu begehen. Es gilt, an die Verbrechen des Nazi-Regimes zu erinnern. Diejenigen, die im Exil, in der Illegalität im Reich, in Partisanenverbänden in Italien und anderswo, in der Resistance in Frankreich, in Zuchthäusern und Konzentrationslagern Widerstand gegen den deutschen Faschismus geleistet haben, gilt Anerkennung und Respekt; ihr Andenken bewahren wir. Dank gilt den Alliierten Streitkräften der Anti-Hitler-Koalition, Großbritannien, Sowjetunion und USA, dass sie die faschistische Wehrmacht besiegt und Nazi-Deutschland zur Kapitulation gezwungen hatten.
Die Forderung, der 8. Mai möge Feiertag werden, bleibt bestehen, bis sie realisiert sein wird!
In vielen hessischen Städten werden in diesem Jahr Veranstaltungen zum 8. Mai, zum Tag der Befreiung durchgeführt. Einen Überblick geben wir hier.