5. April 2016

Titel AUFSTEHEN
alles zur Kampagne Aufstehen gegen Rassismus

Protestaktion gegen AfD-Auftritt in Frankfurt

19. Juli 2017

Am Freitag, 21. Juli macht die AfD-Frankfurt eine Wahlkampfveranstaltung im Saalbau Südbahnhof. Einlass 18:00; Beginn der Veranstaltung 19:00 Uhr.

Flugblattverteilung vor dem Südbahnhof (Markt-Tag!) ab 17:00 Uhr

Protestaktion „Keine Nazis in den Bundestag“  – „Keine Stimmt der AfD“

Die AfD wird prominent vertreten sein: „Auf Einladung des AfD-Kreisverbands Frankfurt am Main wird Vaclav Klaus in einem Vortag am 21. Juli im Saalbau Südbahnhof eingehend darlegen, weshalb ein Wechsel in der Politik für ein friedvolles Miteinander in Europa unabdingbar ist. Als weitere Redner haben sich Petr Bystron, Vorsitzender der AfD Bayern, und der AfD-Direktkandidat für Frankfurt II, Prof. Steffen Reichmann, angekündigt. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.“ So heißt es auf der AfD-Frankfurt-Website.

Die VVN-BdA wird am Montag schon ab 13.00 Uhr vor der Post (es ist Markttag) am Südbahnhof mit einem Infostand präsent sein und unsere Anti-AfD-Ausstellung Der Arm der Bewegung zeigen.

Wen die AfD da aufbietet?
Starredner ist Vaclav Klaus, der in der Tschechischen Republik zwischen 1992 und 2013 höchste Staatsämter inne hatte. Mit seinem Auftritt unterstützt er den Bundestagskandidaten und Vorsitzenden der AfD Bayern Petr Bystron , sowie den Frankfurter Direktkandidaten Steffen Reichmann, Fraktionsvorsitzender der AfD in Gießen und Professor an der hessischen Polizeihochschule in Gießen.

Petr Bystron steht an der Seite der faschistischen „Identitären Bewegung“ (IB). Sie sei eine „tolle Organisation“, „intelligent“ und habe Respekt verdient. Und da er in ihr eine „Vorfeldorganisation der AfD“ sieht, hält er es für nötig, dass „Die AfD ein Schutzschild für die Identitäre Bewegung sein muss“. (Zeit online; 19.4.17) Zwar hat die AfD einmal einen Unvereinbarkeitsbeschluss mit der IB beschlossen und Bystron wurde auch wegen seiner wiederholten Sympathiebekundungen für die IB vom AfD Bundesvorstand abgemahnt, doch das in der AfD keine Bedeutung, weil der faschistische Flügel in der AfD immer stärker wird. Vaclav Klaus spricht gerne davon, dass die „Massenmigration“ Europa und den „europäischen Menschen“ zerstör und dass man „fast von einem Krieg in Europa sprechen könne.“ Mit den gleichen rassistischen Spaltungsversuche und der gleichen Angstmacherei hantieren die von AfD Bystron geliebten Identitären, wenn sie den Kampf gegen den „Multi-Kulti-Wahn“ und gegen den Verlust der „ethnokulturellen Identität“ durch Massenzuwanderung und Islamisierung propagieren. Und sie organisieren ihn auch gegen Flüchtlingsheime und auf der Straße.

Prof. Reichmann hat es stärker mit der Kriminalisierung von Migranten und Flüchtlingen. „Bundesweit“ gäbe es „infolgedessen bereits Dutzende von Todesopfern“ (Rede vom 21.5.17, AfD Gießen).

Besten Dank an Stefanie Haenisch für die Recherche.

Flyer Protestkundgebung: Anti_AfD-Flyer_Ffm
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Gelnhausen bleibt bunt

29. Juni 2017

Gegen den Auftritt der AfD

Wir rufen erneut dazu auf, für gesellschaftlichen Zusammenhalt einzustehen. Gemeinsam sind wir stark! Wir wollen eine offene, bunte und solidarische Gesellschaft!

Kein Platz für rechtes Gedankengut; kein Platz für die AfD!

Protestkundgebung am Montag, 3. Juli, ab 17:30 Uhr,  Stadthalle Gelnhausen (Philipp-Reis-Straße 11)

Die VVN-BdA zeigt ihre Ausstellung „Der Arm der Bewegung“ zur AfD. Informationsstand ab 13.00 Uhr am Eingang der Müllerwiese (neben Kinzigbrücke) Im Ziegelhaus.

Erneut versucht sich der AfD Kreisverband Main-Kinzig mit „prominenter“ Unterstützung in Gelnhausen zu etablieren. Am 3. Juli wollen die Rechtspopulist_innen mit Jörg Meuthen, Roman Reusch und Maximilian Krah für ihr menschenverachtendes Weltbild werben. Aber auch dieses Mal werden wir gemeinsam dagegen protestieren!

Mit Jörg Meuthen kommt nicht nur der Bundessprecher der AfD (neben Frauke Petry) nach Gelnhausen, sondern auch ein Aushängeschild für eine rücksichtslose neoliberale Politik. Daneben attestierte Meuthen dem neo-faschistischen Flügel um Björn Höcke im Juni 2016 ein „gemeinsames Wertefundament“.

Meuthen vereint damit beide Fratzen der AfD: Auf der einen Seite der neoliberalen Flügel, mit seinen fundamentalen Angriffen auf den Sozialstaat und einer einseitigen Programmatik im Sinne der Reichsten. Auf der anderen Seite der nationalistisch-völkischen Flügel, der gezielt rassistische Vorurteile schürt, Frauen an den Herd schicken will und einen neuen deutschen Nationalmythos beschwört. Beide Flügel eint ein menschenverachtendes Weltbild und das Streben nach Ungleichheit. Die AfD löst damit kein einziges Problem, sondern reproduziert oder verschärft diese nur.

Unsere Antwort auf die zunehmende Ungerechtigkeit hier und weltweit heißt Solidarität. Statt einer rückwärtsgewandten Politik für einen kleinen Teil der Gesellschaft, brauchen wir Investitionen in bezahlbaren Wohnraum und Bildung, eine echte soziale Absicherung durch den Staat und vor allem eine Umverteilung von oben nach unten.

Die AfD versucht, die Arbeiter_innen nach ihrer Herkunft zu spalten, indem sie Ängste schürt und sich rassistischer Ressentiments bedient. Die grundlegenden Probleme unserer Gesellschaft lassen sich jedoch nur global lösen.

Wir lassen uns daher nicht spalten von neoliberalen und rassistischen Parolen – gemeinsam sind wir stark!
Deshalb kommt zur Kundgebung am Montag, 3. Juli in Gelnhausen, um gemeinsam zu zeigen:

die AfD ist nicht willkommen!

Zu der Protestkundgebung rufen auf: DGB Südosthessen, DGB-Jugend Südposthessen und die VVN-BdA Main-Kinzig-Kreis.

Weitere Informationen per E-Mail: mailto:ulrike.eifler@dgb.de oder VVNMKK@web.de 

Hier ist das Flugblatt als PDF-Datei: Gelnhausen bleibt bunt_Layout

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Hessentag ohne Bundeswehr

1. Juni 2017

NEIN ZUM „TAG DER BUNDESWEHR“!
Krieg ist kein Volksfest!

Kundgebung am Samstag, 10. Juni 2017 in Rüsselsheim
Treffpunkte 10.00 Uhr und 13.30 Uhr Bahnhof Rüsselsheim

Proteste gegen die Bundeswehrpräsenz
während des gesamten Hessentags, 9.-18. Juni 2017
kein_Panzer

Mit dem 2015 eingeführten „Tag der Bundeswehr“ will die Bundeswehr die Bevölkerung von Militäreinsätzen überzeugen und junge Leute für den Kriegsdienst werben – mit Veranstaltungen an ausgewählten Standorten.

2017 fällt der „Tag der Bundeswehr“ auf Samstag, den 10. Juni.
Er findet an bundesweit 16 Standorten statt. Dieses Militärspektakel wird wieder von Aktionen von Friedensgruppen begleitet werden, die sich für Abrüstung und Entspannungs­politik statt militärischem Säbelrasseln einsetzen. Weitere Informationen auf der Internet-Präsenz der DFG-VK…

Es trifft auch Rüsselsheim. Dort ist der „Tag der Bundeswehr“
eingebettet in den Hessentag, bei dem die Bundeswehr während seiner gesamten Dauer fürs Töten und Sterben wirbt.

Das „Friedensbündnis Hessentag“ verbindet in Rüsselsheim den alljährlichen Protest gegen die Bundeswehrwerbung beim Hessentag mit dem bundesweiten Aktionstag gegen den „Tag der Bundeswehr“.

Veranstaltungen und Aktionen in Rüsselsheim während des Hessentages:

Freitag, 9. Juni 2017:
von 12 Uhr bis 17.30 Uhr Aktionsbus der DFG-VK am Parkplatz 1, „P1“ (im Hessentags-Plan)

Samstag, 10. Juni 2017:

Die Bundeswehr wollen wir nicht – und schon gar nicht auf Volksfesten!
KUNDGEBUNG GEGEN DEN „TAG DER BUNDESWEHR“
* Treffpunkte um 10 Uhr und 13.30 Uhr am Bahnhof Rüsselsheim
* Kundgebung von 11 bis 16 Uhr: Mainvorland West, Nähe Körnerstr., westlich der Bundeswehr-Ausstellung (Nr. 10 im Hessentags-Plan)

Hier ist das Flugblatt für den 10. Juni „Die Bundeswehr wollen wir nicht – und schon gar nicht auf Volksfesten!“

Während des gesamten Hessentags: Protest gegen die Bundeswehrpräsenz.
Material und Information am Infostand des Friedenshauses Rüsselsheim im Vereinsdorf des Hessentags (Areal 24).
Kontakt, auch für Aktionsabsprachen: Dieter Stork, dieterstork@gmail.com,
Tel. 06142 938651, ab 9.Juni auch 0176-42489312

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Irmgard Heydorn ist tot

21. Mai 2017

Im Alter von 101 Jahren verstarb Irmgard Heydorn am 17. Mai.

Sie war von 1936 bis 1945 in der Widerstandsgruppe des Internationalen Sozialistischen Kampfbunds, kurz ISK, tätig.

1946 gehörte sie zu den MitbegründerInnen des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) in Hamburg.

Seit den 80er-Jahren berichtete sie gemeinsam mit Trude Simonsohn als Zeitzeugin in Schulen, an Universitäten und vielen anderen Orten, an die man sie einlud.

Bis zu ihrem Tod blieb Irmgard Heydorn Sozialistin, weil sie der Überzeugung war, dass die Welt, wie sie sie sich vorstellt, »besser ist, als die Welt, so wie sie ist.«

Wir trauern um eine aufrechte Antifaschistin. Sie bleibt uns Vorbild.

Die Trauerfeier findet am Mittwoch, 24, Mai, um 13.30 Uhr auf dem Frankfurter Hauptfriedhof statt.

Mehr zu Irmgard Heydorn bitte klicken.
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in memoriam

12. Mai 2017

Wir Gedenken Artur Roth, der am 12. Mai 2017 neunzig Jahre alt geworden wäre.

mehr…

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Beiträge des Landesverbandes Hessen in der „antifa“

2. Mai 2017

antifa
Hier sind die aktuellen hessischen Beiträge aus der „antifa“
Mai/Juni, 3/2017

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Ostermarsch-Aufruf

23. Februar 2017

Die Waffen nieder!

*) „Die Waffen nieder!“ Bertha von Suttner (1843-1914), Titel ihres Romans von 1889

Wir bleiben dabei: Krieg schafft keinen Frieden. Mehr Waffen und mehr Militär verschärfen die weltweiten politischen und humanitären Probleme. Die mit deutschen Waffen angeheizten Kriege treiben Menschen in die Flucht, verursachen zunehmend Armut, Arbeitslosigkeit und Umweltzerstörung. Auf die Sitze getrieben wird diese Politik durch die Sammelabschiebungen von Asylbewerbern in Bundeswehr-Kriegsgebiete wie Afghanistan.

Unser türkischer NATO- und „Flüchtlings-Deal-“Partner unterdrückt zunehmend jede oppositionelle Regung und führt Krieg im eigenen Land und in Syrien. Der sog. „Kampf gegen den Terror“ heizt den Terror weiter an. Das neuerliche Säbelrasseln zwischen Russland und der NATO löst keines der Sicherheitsprobleme der Staaten vom Baltikum bis zum Schwarzen Meer. Zu Verhandlungen und Ausgleich der Interessen gibt es keine vernünftige Alternative.

Doch die Bundeswehr wird grundgesetzwidrig in immer mehr Staaten geschickt. Bis 2030 sollen 130 Milliarden Euro zusätzlich für Rüstung ausgegeben werden. Gleichzeitig fehlen überall Gelder für Bildung, Soziales und ökologischen Umbau. Die in Büchel stationierten US-Atomwaffen werden modernisiert, anstatt dass die Bundesregierung auf eine „atomare Teilhabe“ verzichtet und deren Abzug durchsetzt.

Die innere Militarisierung schreitet voran durch Schüren von Terrorangst, Gerede über einen Bundeswehreinsatz im Inneren und die Werbeoffensive der Bundeswehr zur Rekrutierung junger Menschen.

Wir wollen

  • das Ende der Kriege und der deutschen Kriegsbeteiligung
  • den Stopp aller Rüstungsexporte aus Deutschland und Konversion der Rüstungsindustrie
  • Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Sexismus und Rechtspopulismus bekämpfen
  • eine EU-Politik für den Schutz und die Entwicklung lokaler Wirtschaft in Entwicklungsländern
  • Solidarität mit Migrantinnen und eine humane Flüchtlingspolitik
  • Solidarität mit dem türkischen gewaltfreien Widerstand gegen eine neue Diktatur
  • internationale Kooperation, z.B. im Rahmen der OSZE, statt militärischer und wirtschaftlicher Drohungen

Deshalb demonstrieren wir beim Ostermarsch am 17. April gemeinsam für eine Welt ohne Terror, Hass und Unterdrückung, für Frieden, Solidarität und soziale Gerechtigkeit. Tragen wir diese Forderungen auch als Messlatte in den anstehenden Bundestagswahlkampf.

Frieden schaffen ohne Waffen


			 							

Hessische Verfassung

2. August 2016

Die Hessische Verfassung wurde im November 1946, also vor siebzig Jahren verabschiedet. Viele Passagen dieser Verfassung spiegeln die damalige Stimmung für den Willen eines grundlegenden Neuanfangs wider.

Manfred Coppik hat einen lesenswerten Beitrag zum Charakter der Hessischen Verfassung verfasst, der hier zu lesen ist (Klick).

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Die Waffen nieder – Kooperation statt NATO-Konfrontation – Abrüstung statt Sozialabbau

28. Juli 2016

Die aktuellen Kriege und die militärische Konfrontation gegen Russland treiben uns auf die Straße. Deutschland befindet sich im Krieg fast überall auf der Welt. Die Bundesregierung betreibt eine Politik der drastischen Aufrüstung. Deutsche Konzerne exportieren Waffen in alle Welt. Das Geschäft mit dem Tod blüht.
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Dieser Politik leisten wir Widerstand. Die Menschen in unserem Land wollen keine Kriege und Aufrüstung – sie wollen Frieden. Die Politik muss dem Rechnung tragen. Wir akzeptieren nicht, dass Krieg immer alltäglicher wird und Deutschland einen wachsenden Beitrag dazu leistet: in Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, Jemen, Mali. Der Krieg in der Ukraine ist nicht gestoppt. Immer geht es letztlich um Macht, Märkte und Rohstoffe. Stets sind die USA, NATO-Mitgliedstaaten und deren Verbündete beteiligt, fast immer auch direkt oder indirekt die Bundesrepublik.

Krieg ist Terror. Er bringt millionenfachen Tod, Verwüstung und Chaos. Millionen von Menschen müssen fliehen. Geflüchtete brauchen unsere Unterstützung und Schutz vor rassistischen und nationalistischen Übergriffen. Wir verteidigen das Menschenrecht auf Asyl. Damit Menschen nicht fliehen müssen, fordern wir von der Bundesregierung, jegliche militärische Einmischung in Krisengebiete einzustellen. Die Bundesregierung muss an politischen Lösungen mitwirken, zivile Konfliktbearbeitung fördern und wirtschaftliche Hilfe für den Wiederaufbau der zerstörten Länder leisten.

Die Menschen brauchen weltweit Gerechtigkeit. Deshalb lehnen wir neoliberale Freihandelszonen wie TTIP, CETA, ökologischen Raubbau und die Vernichtung von Lebensgrundlagen ab. Deutsche Waffenlieferungen heizen die Konflikte an. Weltweit werden täglich 4,66 Milliarden Dollar für Rüstung verpulvert. Die Bundesregierung strebt an, in den kommenden acht Jahren ihre jährlichen Rüstungsausgaben von 35 auf 60 Milliarden Euro zu erhöhen. Statt die Bundeswehr für weltweite Einsätze aufzurüsten, fordern wir, unsere Steuergelder für soziale Aufgaben einzusetzen.

Das Verhältnis von Deutschland und Russland war seit 1990 noch nie so schlecht wie heute. Die NATO hat ihr altes Feindbild wiederbelebt, schiebt ihren politischen Einfluss und ihren Militärapparat durch Stationierung schneller Eingreiftruppen, Militärmanöver, dem sogenannten Raketenabwehrschirm – begleitet von verbaler Aufrüstung – an die Grenzen Russlands vor. Das ist ein Bruch der Zusagen zur deutschen Einigung. Russland antwortet mit politischen und militärischen Maßnahmen. Dieser Teufelskreis muss durchbrochen werden. Nicht zuletzt steigert die Modernisierung genannte Aufrüstung der US-Atomwaffen die Gefahr einer militärischen Konfrontation bis hin zu einem Atomkrieg. Sicherheit in Europa gibt es nur MIT und nicht GEGEN Russland.

Wir verlangen von der Bundesregierung den Abzug der Bundeswehr aus allen Auslandseinsätzen, die drastische Reduzierung des Rüstungsetats, den Stopp der Rüstungsexporte und die Ächtung von Kampfdrohnen, keine Beteiligung an NATO-Manövern und Truppenstationierungen entlang der Westgrenze Russlands. Wir sagen Nein zu Atomwaffen, Krieg und Militärinterventionen. Wir fordern ein Ende der Militarisierung der EU. Wir wollen Dialog, weltweite Abrüstung, friedliche zivile Konfliktlösungen und ein auf Ausgleich basierendes System gemeinsamer Sicherheit.

Für diese Friedenspolitik setzen wir uns ein.
Wir rufen auf zur bundesweiten Demonstration am 8.10.2016 in Berlin.

Dies ist der Aufruf für die Friedensdemonstration in Berlin. Klick für weitere Informationen.

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Lorenz Knorr wird 95

17. Juli 2016

Lorenz_Knorr_bei_DFUEiner der wenigen noch lebenden Widerstandskämpfer gegen den Faschismus ist unser Kamerad Lorenz Knorr. Am
18. Juli 1921 in Eger/Cheb in Westböhmen geboren, war er bereits als junger Sozialist und später als Wehrmachtsangehöriger im antifaschistischen Widerstand. Nach Ende der Naziherrschaft engagierte er sich in der Sozialistischen Jugend, war Bundessekretär der „Falken“, später Mitgründer der Deutschen Friedensunion (DFU), in den 90er Jahren einer der Bundessprecher der VVN-BdA sowie sehr engagiert, auch publizistisch, in der Friedensbewegung und als Zeitzeuge, bis ihn sein Gesundheitszustand und sein Alter zur Ruhe zwangen. Die hessische und die frankfurter VVN-BdA gratuliert ihm sehr herzlich.
mehr über Lorenz Knorr

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