Beschluss der Landesversammlung der VVN-BdA Hessen am 30.November 2013:

3. Dezember 2013

 

Die Landesversammlung der hessischen Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) fordert:

Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) in die Schranken weisen,

die Bespitzelung der VVN-BdA und ihrer Mitglieder einstellen!

 

Auch die neue Landesregierung hat die Aufgabe, die hessische Verfassung zu wahren und die darin enthaltenen Freiheitsrechte zu schützen. Damit unvereinbar ist die Tätigkeit des hessischen Verfassungsschutzes (VS), der bezogen auf eine Klage der Tochter des antifaschistischen Widerstandskämpfer und jüdischen Verfolgten Peter Gingold Silvia Gingold glaubt, deren Bespitzelung und neuerliche Denunziation als “Verfassungsfeindin” legitimieren zu müssen.

Vierzig Jahre nach der verhängnisvollen Politik der “Berufsverbote” sind die Mitarbeiter des hessischen VS nicht in der Lage, aus den Schützengräben des Kalten Krieges herauszutreten, sondern sehen z.B. in der Mitwirkung an einer Veranstaltung zum Jahrestag der Berufsverbote oder der Lesung aus der Autobiographie von Peter Gingold bereits “linksextremistische Bestrebungen”. Zugleich wird die VVN-BdA als Gesamtorganisation mit einem Konstrukt, das mit der Realität unserer Organisation nichts zu tun hat, als “linksextremistisch” – und damit tendenziell verfassungsfeindlich denunziert.

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/ Bund der Antifaschisten (VVN-BdA), die sich seit ihrer Gründung für die Verteidigung der demokratischen und sozialen Rechte in der Hessischen Landesverfassung eingesetzt hat, erwartet von allen hessischen Landtagsabgeordneten, dass sie sich gegen die fortgesetzte ungerechtfertigte Bespitzelung und Denunziation der VVN-BdA und ihrer Mitglieder durch den hessischen VS  einsetzen.

Frankfurt am Main, 30. November 2013

Beschluss der Landesversammlung 2013 der VVN-BdA Hessen am 30. November 2013:

3. Dezember 2013

 

Die Landesversammlung der hessischen Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) fordert:

 Alle noch lebenden Opfer des Naziregimes jetzt entschädigen!

Führende Persönlichkeiten jüdischer Organisationen, des Zentralrats der Sinti und Roma und anderer gesellschaftlichen Gruppen fordern vom neu gewählten Bundestag eine Entschädigung aller noch lebenden Naziopfer.

“Sechs Millionen Juden, über drei Millionen sowjetische Kriegsgefangene, 500.000 Sinti und Roma, 2200.000 Opfer der ‘Euthanasie’-Programme und der Zwangssterilisation, Tausende Homosexuelle und Widerstandskämpfer fielen der erbarmungslosen Mordlust der Nazis zum Opfer. Doch bis heute kämpfen bestimmte Opfergruppen um ihre Ansprüche und die Anerkennung der Verbrechen, während Gedenkstätten um ihren Erhalt bangen”, heißt es in dem Anfang November veröffentlichten “Aufruf zur Verantwortung: Jetzt – oder nie”.

Die Bundesrepublik habe “lange genug auf Zeit gespielt”. Der neue Bundestag müsse jetzt “die letzte Chance nutzen” und allen noch lebenden Opfern zu ihrem Recht verhelfen.

Die Politik dürfe “nicht vormittags an das tausendfache Leid und den Tod von Sinti und Roma im Nationalsozialismus erinnern  und nachmittags lebende Roma als Gefahr für unsere Sozialsysteme stigmatisieren”, heißt es in dem Aufruf.

Die Landesversammlung der hessischen Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) schließt sich diesem Aufruf an.

Frankfurt am Main, 30. November 2013

Beschluss der Landesversammlung 2013 der VVN-BdA Hessen am 30. November 2013:

3. Dezember 2013

 

Die Landesversammlung der hessischen Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) fordert:

Unterstützung antifaschistischen und antirassistischen Engagements

Neonazis und Rechtsextremisten sind auch in Hessen nach wie vor aktiv. Die NPD trat während des Bundestagswahlkampfes in verschiedenen hessischen Städten mit ihrer Propagandatour auf. Die Christian Worch – Organisation “Die Rechte” versucht seit einem Jahr einen Landesverband aufzubauen. Anschläge und Bedrohungen, wie sie zum Beispiel im mittelhessischen Lumdatal an der Tagesordnung sind, sowie Provokationen und Gewalttaten in Südhessen wie z.B. die Entwendung von Gedenksteinen (Stolpersteinen) und ihre Verwendung als Wurfgeschosse gegen öffentliche Einrichtungen, sind nicht zu übersehende Zeichen neonazistischer Umtriebe und Gewalttaten auch in Hessen.

Hinzu kommen die zahlreichen Versuche von Neonazis, auf Schülerinnen, Schüler und Jugendliche Einfluss zu nehmen und fremdenfeindliche Ressentiments in der Bevölkerung zu schüren, um nazistischen Ideologien den Weg zu bahnen.

Die Landesversammlung der hessischen Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA)  erwartet deshalb von der neuen hessischen Landesregierung wie auch von den Abgeordneten des neuen hessischen Landtages ernsthafte Anstrengungen zu unternehmen für wirksame Aktivitäten gegen Neonazis, Rassisten und Antisemiten – und alles zu unterlassen, was diese menschenfeindlichen Kräfte fördert und unterstützt.

Insbesondere erwarten wir eine uneingeschränkte und dauerhafte Unterstützung aller zivilgesellschaftlichen Kräfte, die sich gegen Neonazismus, Rassismus und Antisemitismus engagieren. Dazu gehört, die angekündigten Mittelkürzungen für Beratungsstellen und andere Initiativen zurückzunehmen.

 

Frankfurt am Main, 30. November 2013

Beschluss der Landesversammlung 2013 der VVN-BdA Hessen am 30. November 2013:

3. Dezember 2013

 

Die Landesversammlung der hessischen Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA)

fordert eine humane und menschenwürdige Flüchtlingspolitik.

Zu unseren Gründungsmitgliedern gehören Menschen, die Nazideutschland verlassen mussten, weil sie hier nicht mehr unbehelligt leben konnten, weil sie bedroht und verfolgt wurden. Sie waren froh und dankbar, wenn sie die Möglichkeit fanden, in einem anderen Land Zuflucht zu finden und aufgenommen zu werden.

Gerade deshalb erwarten wir, dass Menschen, die ihre Heimat aus Not, Verzweiflung oder Verfolgung verlassen, bei uns, einem der reichsten Länder der Welt, willkommen geheißen, anständig aufgenommen und menschenwürdig behandelt werden.

Wir erwarten von der neuen hessischen Landesregierung und von den Abgeordneten des neuen hessischen Landtages, dass sie alles unternehmen, um eine menschenwürdige und menschenfreundliche Flüchtlingspolitik zu praktizieren.

Diese Zielsetzung gehört auch in das Koalitionsabkommen, das gegenwärtig ausgehandelt wird. Dies wäre ein deutliches Signal gegen rechtspopulistische und neofaschistische Stimmungsmache, wie sie auch in Hessen zu verzeichnen ist.

 

Frankfurt am Main, 30. November 2013

Pressemitteilung vom1.Dezember 2013 – Erwartungen an die neue hessische Landesregierung

3. Dezember 2013

Verfolgtenorganisation erwartet „eine menschenfreundliche Flüchtlingspolitik“ und eine „dauerhafte Unterstützung für Initiativen“ gegen Rechts

 

Erwartungen an die neue hessische Landesregierung und an die Abgeordneten des neu gewählten hessischen Landtages äußerte die Landesversammlung der hessischen Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschisten (VVN-BdA), die am vergangenen Wochenende in Frankfurt am Main tagte.

Die Verfolgtenorganisation erwartet „eine uneingeschränkte und dauerhafte Unterstützung aller zivilgesellschaftlichen Kräfte, die sich gegen Neonazismus, Rassismus und Antisemitismus engagieren“. Dazu gehöre, dass die Mittel für Beratungsstellen und Initiativen nicht gekürzt werden.

Ebenso erwartet die VVN von der Landesregierung und von den Abgeordneten des neuen Landtages, „dass sie alles unternehmen, um eine menschenwürdige und menschenfreundliche Flüchtlingspolitik zu praktizieren“ Diese Zielsetzung gehöre „auch in das Koalitionsabkommen, das gegenwärtig ausgehandelt wird“. Das wäre nach Ansicht der Landesversammlung „ein deutliches Signal gegen rechtspopulistische und neofaschistische Stimmungsmache“.

Die Verfolgten des Naziregimes seien froh und dankbar gewesen, „wenn sie die Möglichkeit fanden, in einem anderen Land Zuflucht zu finden und aufgenommen zu werden“. In Erinnerung daran, erwarte man, „dass Menschen, die ihre Heimat aus Not, Verzweiflung oder Verfolgung verlassen“, hierzulande „willkommen geheißen, anständig aufgenommen und menschenwürdig behandelt werden“.

 

Für die Richtigkeit und für Nachfragen:

Peter C. Walther (Vorstandsmitglied der VVN-BdA Hessen)

Telefon: 069 / 707 959 06 – Mobil: 0179 / 2232904 – E-Mail: pc.walther@t-online.de

Frankfurter VVN gegen die Beseitigung des Mahnmals auf dem Hülya-Platz im Stadtteil Bockenheim

4. November 2013

 

Die Frankfurter Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) wendet sich in einem Schreiben an Oberbürgermeister

Peter Feldmann gegen die von der Stadtverwaltung beabsichtigte Beseitigung des Mahnmals  auf dem Hülya-Platz im Frankfurter Stadtteil Bockenheim.

 

Das Schreiben hat folgenden Wortlaut:

Frankfurt am Main, am 1. November 2013

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

als Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschisten wenden wir uns mit Nachdruck gegen eine Beseitigung des Mahnmals auf dem Hülya-Platz in Frankfurt-Bockenheim.

 

Die Gründe, die laut Medienberichten von der Stadtverwaltung als Begründung für die Beseitigung des Mahnmals angeführt werden, können wir in keiner Weise nachvollziehen.

 

Eine Verletzung des Urheberrechts könnte wohl nur der scheinbar Verletzte geltend machen; der aber soll die Nachahmung seines Geschöpfes längst akzeptiert haben.

 

Ganz und gar unzutreffend ist die Behauptung, das öffentliche Zeigen des zur Figur gehörenden verbogenen Hakenkreuzes, das hier deutlich erkennbar zertrümmert werden soll, sei eine strafbare Verwendung eines verfassungswidrigen Symbols.

 

Der Bundesgerichtshof hat bereits 2007 festgestellt, dass auch in der Öffentlichkeit ein Hakenkreuz straflos verwendet werden kann, wenn es offenkundig und eindeutig die Gegnerschaft zum Nationalsozialismus zum Ausdruck bringt. Genau das kann bei dem „Hammermann“  auf dem Hülya-Platz nicht bestritten werden.

 

Wir fordern deshalb die Stadtverwaltung auf, die Beseitigung dieses Mahnmals zu unterlassen. Vielmehr ist den Bürgerinnen und Bürgern zu danken,  die sich für ein solches mahnendes Gedenken einsetzen.

 

Orte und Mahnmale, die sowohl an die Opfer nazistischer und rassistischer Gewalt erinnern als auch dazu beitragen, Auffassungen und Ideologien entgegenzuwirken, die solche Gewalt befördern, haben wir keinesfalls zu viele, eher zu wenige.

 

Mit freundlichen Grüßen

im Auftrag des Sprecher/innen-Rates der VVN-BdA Frankfurt am Main

gez.:  Peter C. Walther

Einladung zur Gedenkveranstaltung der VVN-BdA am 10. November

4. November 2013

Einladung zur Gedenkveranstaltung der VVN-BdA

am 10. November, 11.00 Uhr, an der Frankfurter Festhalle

 

Vor 75 Jahren,  am 9. November 1938, wurden in der sogen. Reichspogromnacht Synagogen, jüdische Versammlungsräume, Geschäfte, Wohnungen und Friedhöfe verwüstet und zerstört, jüdische Menschen angegriffen und drangsaliert. Am darauffolgenden Tag, dem 10. November 1938, wurden Tausende jüdischer Bürger inhaftiert und deportiert.

In Frankfurt am Main war die Festhalle der „Sammelplatz“, von dem aus über 3.000 jüdische Bürger in die KZs Buchenwald und Dachau verschleppt wurden. Mehrere von ihnen kamen bereits in dieser Zeit ums Leben. Eine Gedenktafel an der Festhalle erinnert daran.

 

 Am  Sonntag, dem 10. November, um 11.00 Uhr veranstaltet die Frankfurter VVN-BdA ein mahnendes Gedenken an diese „Juden-Aktion“.

Treffpunkt hierfür ist der Zaun vor der Festhalle an der Seite neben dem Maritim-Hotel.

(Zu erreichen mit Straßenbahnen 16+17 sowie U-Bahn Linie 4, Haltestelle Festhalle/Messe)

Unterstützt wird die Veranstaltung von der Jüdischen Gemeinde Frankfurt. Weitere Organisationen und Verbände haben (bei Redaktionsschluss) ihre Unterstützung angekündigt.

 

Im Anschluss an das Gedenken lädt die VVN zu einemgeführten Gang über den Jüdischen Friedhof  zu Gräbern der nach dem 10.November 1938 bis März 1939 ums Leben gekommenen jüdischen Menschen ein.

Zu erreichen ist der Jüdische Friedhof Eckenheimer Ldstr. 238 mit der U 5 (Haltestelle Neuer Jüdischer Friedhof). Die U 5 wiederum ist zu erreichen von der Festhalle/Messe mit der U 4 an den Umsteigemöglichkeiten Hauptbahnhof, Willy-Brandt-Platz oder Konstabler Wache.

 

Einladung zum Vortrag „Die rechtsextreme Szene in  Bewegung“

 

Im Rahmen der am Samstag, dem 30. November, um 14.00 Uhr im Frankfurter DGB-Gewerkschaftshaus (Wilhelm-Leuschner-Str. 69/77 im Saal A stattfindenden Landesversammlung der hessischen VVN-BdA informiert der Kasseler Soziologe Helge von Horn mit dem bebilderten Vortrag „Die rechtsextreme Szene in Bewegung“  über neue Erscheinungs- und Organisationsformen. Dabei sind Zwischen- und Nachfragen möglich und vom Referenten ausdrücklich erwünscht.

 

Zu diesem sicher interessanten Teil der Landesversammlung sind Gäste und Interessierte herzlich eingeladen und willkommen. Beginn 14.00 Uhr.

 

Gegen 15.30 Uhr beginnt dann für die Mitglieder der hessischen VVN-BdA der zweite Teil der Landesversammlung mit den erforderlichen Regularien (Rechenschaftslegung, Diskussion über Aufgaben und Vorhaben der Landesvereinigung, Neuwahlen und Beschlussfassung).

 

Filmabend zu Heinz Düx, Ermittlungsrichter zum Auschwitzprozess

 

Anlässlich des 50. Jahrestages des Beginns des Frankfurter Auschwitzprozes-ses laden wir gemeinsam mit dem Club Voltaire zu einem Filmabend Donners- tag, 12. Dezember , um 20 Uhr,in den Club Voltaire (Kleine Hochstr. 5) ein. Nach einer einleitenden Information über den Auschwitzprozess und über Heinz Düx, wird der Film „Der Einzelkämpfer“ gezeigt. Anschließend besteht die Möglichkeit zum Gespräch über das Gezeigte.

 

 

Lesung mit Eva Szepesi „Ein Mädchen auf der Flucht“ am 15. Dez.

 

Wir lesen  am Sonntag, 15. Dezember, – in Anwesenheit der Autorin – aus dem Buch „Ein Mädchen auf der Flucht (Ungarn-Slowakei-Polen, 1944-45)“.

Im KZ Auschwitz wurde die damals 13jährige Eva Diamant von der Roten Armee befreit.

Die Lesung findet statt um 15 Uhr im AWO-Zentrum Nordend, Eckenheimer Landstr.93 (mit U 5 bis Haltestelle Glauburgstraße). Wir verbinden die Lesung mit Zusammensein bei Kaffee, Tee, Kuchen und Gebäck.

 

 

Bei Spenden- und Beitragszahlungen

erfolgt ab 1.Februar 2014 der Übergang zum SEPA-Verfahren

Im gesamten Geldüberweisungsverkehr findet am 1.Februar 2014 der Übergang zum SEPA-Verfahren statt (SEPA = Single Euro Payments Area). Das betrifft auch den Lastschriftverkehr mit allen Abbuchungen und Einzugsverfahren.  Bis zum 31. Januar 2014 sind Überweisungen noch in der alten Form möglich!

Wir bitten alle Mitglieder, die am Einzugsverfahren teilnehmen (uns also ermächtigt haben, den Beitrag einzuziehen bzw. abbuchen zu lassen), uns ihre IBAN und BIC mitzuteilen.

Beide Zahlen- und Buchstabenreihen stehen auf den Kontoauszügen.

Unsere IBAN- und BIC-Bezeichnungen sind am Beginn (Kopf) dieses Rundbriefes angegeben.

 

 

Mitgliederrundbrief – herausgegeben vom Sprecher/innen-Kreis der VVN-BdA Kreisvereinigung Frankfurt a.M. – Redaktion und ViSdP: Peter Christian Walther, Frankfurt am Main

An alle Mitglieder der Landesvereinigung der VVN-BdA Hessen

4. November 2013

 

Einladung zur Landesversammlung 2013

 

Auf Beschluss des Landesausschusses der VVN-BdA Hessen findet die Landesversammlung 2013 als                Landesmitgliederversammlung

am Samstag, dem 30. November 2013, um 14.00 Uhr,

im Frankfurter DGB-Gewerkschaftshaus;

Wilhelm-Leuschner-Str. 69/77, im Gr. Saal Teil A, statt.

 

Vorgesehen ist auf Vorschlag des Landesausschusses folgende

Tagesordnung:

Eröffnung und Konstituierung

Bebildeter Vortrag von Helge von Horn „Die rechtsextreme Szene in Bewegung – neue Erscheinungs- und Organisationsformen“.

Zu diesem Vortrag sind Gäste und Interessierte herzlich eingeladen.

Nach Beendigung dieses ersten Teils der LV und einer kurzen Pause:

Berichte des Landesausschusses, der Kassiererin und der Revision

Diskussion zu den Berichten und zur künftigen Arbeit der Landesvereinigung

Entlastung des Landesausschusses

Vor den Wahlen: Entscheidung über die Anzahl der Mitglieder des Sprecher/innen-Rates

Wahlen          der Mitglieder des Sprecher/innen-Rates

d. Kassierers / d. Kassiererin

der Vertretung im Bundesausschuss

der Mitglieder der Revisionskommission und der Beschwerdekommission

Anträge und Schlusswort

 

Teilnahme- und stimmberechtigt sind alle Mitglieder  in der VVN-BdA Landesvereinigung Hessen.  Sie werden hiermit – über die Kreisvereinigungen – zur Landesversammlung eingeladen.  Die Kreisvereinigungen werden gebeten, der Landesgeschäftsstelle bis zum 20. November 2013 mitzuteilen, wie viele Mitglieder an der Landesversammlung voraussichtlich teilnehmen werden.

Anträge an die Landesversammlung sind ebenfalls bis zum 20. November 2013 einzureichen.

 

 

Frankfurt am Main, den 28. Oktober 2013

Der Landesausschuss

i.A.   Monika Kanzler-Sackreuther und Peter C. Walther

Esther Bejarano kommt nach Frankfurt am Main

6. August 2013

Esther Bejarano, Sängerin, Auschwitz-Überlebende und engagierte Antifaschistin kommt am 31. August und am 10. Oktober 2013 wieder nach Frankfurt –zusammen mit der Kölner  Rap-Gruppe Microphone Mafia.

Frankfurt hat beide bereits bei der Kundgebung des DGB und des Frankfurter Römerbergbündnisses am diesjährigen 1. Mai  gegen den geplanten Neonazi-Aufmarsch (der verhindert wurde) erlebt.

Am Samstag, dem 31. August, tritt Esther Bejarano mit Microphone Mafia beim Sommerfest der Bildungsstätte Anne Frank (Hansaallee 150) auf. Beginn 15 Uhr.

Im Programm der Bildungsstätte wird angekündigt „eine musikalische Zusammenarbeit, die Erinnerungen, autobiografische Texte und Gedichte, Klezmer Pop, orientalische Klänge, Hip Hop und Kölsche Mundart mischt“.

Am Donnerstag, dem 10. Oktober, steht  Esther Bajarano ab 20 Uhr im Mittelpunkt einer Veranstaltung von VVN-BdA, Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945, DGB Region Frankfurt-Rhein-Main und dem Hamburger Laika-Verlag im Bockenheimer Titania-Theater (Basaltstr. 23).

An diesem Abend wird  als deutsche Erstausgabe, erschienen im Laika-Verlag, das Buch  „Das Mädchen mit dem Akkordeon“ präsentiert  -  ein Buch von und über Esther Bejarano.  Dazu gehört auch ein Dokumentarfilm von Elena Valsania, der während eines Konzerts von Esther Bejarano und der Rap-Band Microphone Mafia im Januar 2011 in Turin gedreht wurde.

Nach der Buch- und Filmpräsentation werden wir im Titania-Theater erneut einen beeindruckenden Auftritt von Esther Bejarano mit der Microphone Mafia erleben können.

Esther Bejarano ist Überlebende der KZs Auschwitz und Ravensbrück. Sie war Mitglied des Mädchen-Orchesters in  Auschwitz. Nach gelungener Flucht und Befreiung, der Auswanderung nach Palästina und Israel, wo sie heiratete, kehrte sie mit  ihrer Familie  nach Deutschland zurück, wo sie sich seit nunmehr Jahrzehnten nicht nur künstlerisch, sondern auch politisch – unter anderem als Zeitzeugin und bei Veranstaltungen und Kundgebungen – auch als inzwischen 88jährige immer noch aktiv für eine anhaltende Erinnerungskultur, gegen jeden Neonazismus, Antisemitismus, Rassismus und gegen Menschenfeindlichkeit engagiert.

Esther Bejarano ist Mitbegründerin und Vorsitzende des Auschwitzkomitees der Bundesrepublik Deutschland sowie Ehrenvorsitzende der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten in der Bundesrepublik Deutschland (VVN-BdA). Im vergangenen Jahr wurde ihr, in Anerkennung ihres antifaschistischen Engagements, das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen.                                                                                          P.C.Walther

Hallo Welt!

19. Juni 2013

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