Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten

Landesvereinigung Hessen

28.1.2012
Startseite
Januar 2012
MoDiMiDoFrSaSo
 1
 2 3 4 5 6 7 8
 9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031

28.01.2012

Staatliche Unterstützung für Nazis Beenden - Verfassungsschutz Auflösen

Demonstration am 28.01.2012 in Frankfurt am Main - Kaisersack-Hauptbahnhof um 14:00 Uhr

Samstag, 28. Januar 2012, 14:00 Uhr

Frankfurt am Main - Kaisersack-Hauptbahnhof

28.01.2012

Energisch gegen Nazigewalt - Für Menschlichkeit und friedliches Zusammenleben

Das friedliche Zusammenleben in unserem Land, Menschlichkeit, Demokratie, unser Leben und unsere Zukunft werden von Neonazis und Neofaschismus bedroht. Das haben die Mordtaten der Zwickauer Neonazibande deutlich gemacht. Weit mehr als 150 Tote durch rechtsradikale Gewalt sind seit 1990 zu beklagen. Bereits in den Jahren davor gab es Tote durch neonazistische Anschläge und Gewalttaten.

Wir nehmen den jährlich am 27. Januar stattfindenden Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus in Rüsselsheim zum Anlass für

einen Marsch und eine Mahnwache gegen Neofaschismus und Rassismus, für Menschlichkeit und friedliches Zusammenleben, am Samstag, dem 28. Januar 2012,

beginnend um 10.30 Uhr am Friedensplatz und endend gegen 12 Uhr an der Mahnwache vor dem Evangelischen Gemeindezentrum in der Marktstraße,

mit denen wir zugleich der Opfer von Faschismus und Neofaschismus gedenken.

Samstag, 28. Januar 2012, 10:30 Uhr

Rüsselsheim, Friedensplatz

Das Gedenken an die Toten verpflichtet uns, alles dafür zu tun, damit es nie wieder zu einem solch mörderischen Terrorregime kommt - und dem rechtsradikalen Terror unserer Tage das Handwerk zu legen.

Das erfordert den entschiedenen Kampf gegen alles, was Rechtsextremismus und Rassismus hervorbringt, duldet und fördert.

Deshalb fordern wir von den Verantwortlichen in Staat und Politik • ein konsequentes Vorgehen gegen alle Nazi-Aktivitäten, • das Verbot der NPD und aller neonazistischen Organisationen, • eine lückenlose Aufklärung über die Gründe des Versagens und der Versäumnisse der Behörden und Dienste bei der Bekämpfung der Neonazis, • die Abschaffung des V-Leute-Unwesens, das aktive Neonazis unterstützt und finanziert und ein NPD-Verbot verhindert, • die vorbehaltlose Unterstützung aller zivilgesellschaftlichen Kräfte, die Neonazis entgegentreten, ihre Opfer beraten und mit ihrer Arbeit die Demokratie stärken.

Wir fordern die Beseitigung sozialer Missstände und Ungerechtigkeiten, die Stärkung von Demokratie, Zivilgesellschaft, sozialer Sicherheit, Bildung, Integration, Toleranz und Menschlichkeit. Das entzieht neonazistischer Propaganda den Boden.

Wir erstreben die Zusammenarbeit mit allen gesellschaftlichen Kräften in unserer Stadt - für eine gesellschaftliche Offensive: Gemeinsam Flagge zeigen gegen Naziterror, Rechtsextremismus und Unmenschlichkeit.

Wir wollen mit unserer Aktivität dazu beitragen, dass es nicht noch mehr Todesopfer gibt. Wir brauchen eine Gesellschaft, in der alle Menschen ohne Angst verschieden sein und sicher leben können, in der die Würde des Menschen gewährleistet ist.

Nehmen Sie teil an unserem Marsch und unserer Mahnwache gegen Nazigewalt, für Menschlichkeit und friedliches Zusammenleben, - unterstützen Sie unsere Forderungen.

Rüsselsheimer Initiative gegen Rechtsextremismus, für Menschlichkeit und Toleranz, DGB Ortsverband Rüsselsheim, Ausländerbeirat Rüsselsheim, TV Die Naturfreunde, attac Rüsselsheim, Vereinigung Deutsch-Ausländische Solidarität (VDAS), Kreis-Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (VVN-BdA)

28.01.2012

„Gemeinsam Flagge zeigen gegen Naziterror“

Am 28.Januar in Rüsselsheim: Marsch gegen Neofaschismus und Rassismus

Samstag, 28. Januar 2012, 10:30 Uhr

Rüsselsheim, Friedensplatz

Zu einer Mahnwache und einem „Marsch gegen Neofaschismus und Rassismus, für Menschlichkeit und friedliches Zusammenleben“ rufen der DGB-Ortsverband und die Rüsselsheimer Initiative gegen Rechtsextremismus, zusammen mit dem Ausländerbeirat, der Vereinigung Deutsch-Ausländische Solidarität, den Rüsselsheimer Naturfreunden, attac Rüsselsheim und der Kreis-Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (VVN-BdA), auf.

Anlass sind der jährliche Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus und die von Neonazis ausgehende Bedrohung, die durch die Mordtaten der Zwickauer Neonazigruppe deutlich geworden sei, erklären die Veranstalter.

Stattfinden sollen Marsch und Mahnwache am Samstag, dem 28. Januar. Der Marsch beginnt um 10.30 Uhr am Friedensplatz und endet nach einigen Zwischenstationen gegen 12 Uhr am Platz vor dem Evangelischen Gemeindezentrum in der Marktstraße, wo auch die Mahnwache stattfindet.

„Das friedliche Zusammenleben in unserem Land, Menschlichkeit, Demokratie, unser Leben und unsere Zukunft werden von Neonazis und Neofaschismus bedroht“, heißt es in dem Aufruf der Veranstalter. Bereits weit mehr als 150 Tote seien durch rechtsradikale Gewalt zu beklagen. Das erfordere „den entschiedenen Kampf gegen alles, was Rechtsextremismus hervorbringt, duldet und fördert“.

Dazu gehöre das Verbot der NPD und aller neonazistischen Organisationen, ebenso wie auch „die Beseitigung sozialer Missstände und Ungerechtigkeiten“, die den Neonazis ihre Propaganda erleichterten.

Der DGB, die Initiative und die Mitveranstalter werben um Unterstützung und Teilnahme an ihrer Aktion. Sie erstreben eine „Zusammenarbeit mit allen gesellschaftlichen Kräften“ , um „gemeinsam Flagge zu zeigen gegen Naziterror, Rechtsextremismus und Unmenschlichkeit“.

11.01.2012

Staatliche Unterstützung für Nazis Beenden - Verfassungsschutz Auflösen Demonstration am 28.01.2012 in Frankfurt am Main - Kaisersack-Hauptbahnhof um 14:00 Uhr

Demo 28. Januar 2012

Das "Netzwerk Frankfurter Antifaschist_innen" ruft zum 28. Januar, 14.00 Uhr, in Frankfurt/Main am Kaisersack / Hauptbahnhof beginnend zu einer Demonstration "Staatliche Unterstützung für Nazis beenden - Verfassungsschutz auflösen - Nazi-Aufmarsch in Dresden verhindern!" auf, mit der gleichzeitig für die Beteiligung an der Verhinderung des Naziaufmarsches am 18. Februar in Dresden mobilisiert werden soll. Die VVN-BdA Hessen unterstützt den Aufruf:

mehr...

21.11.2011

Nachruf zum Tod von Philipp Benz am 13. November 2011

Philipp Benz, womöglich der letzte Zeitzeuge, der als Häftling des frühen KZ Osthofen aus eigenen Erfahrungen über dieses Konzentrationslager berichten konnte, ist am Sonntag verstorben. Er starb in Darmstadt-Arheilgen, so wie er es sich gewünscht hat, in seiner Wohnung in den frühen Morgenstunden des 13. Novembers.

mehr...

09.08.2011

Innenstadt blieb nazifrei

Aber auch in Gießen: Polizeigeleit für Neonazis

Zwei Bündnisse hatten gegen die seit einem halben Jahr angekündigte NPD-Demonstration am 16.Juli in Gießen mobilisiert.

mehr...

© VVN-BdA Hessen