Wer wir sind

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) ist der älteste und größte überparteiliche Zusammenschluss von Antifaschistinnen und Antifaschisten in Deutschland.
Die VVN wurde kurz nach dem Ende der Naziherrschaft und des Krieges von Überlebenden des Naziterrors, von Frauen und Männern des antifaschistischen Widerstandes gegründet. 1971 erweiterte sich die VVN zum generationsübergreifenden Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten.
Unsere Ziele entsprechen dem Schwur von Buchenwald: „Die Vernichtung des Faschismus mit seinen Wurzeln – der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel“.

Wir halten es für wichtig, zur Verteidigung von Demokratie, Frieden, Freiheit und Menschenwürde, die Erinnerung an die Verbrechen des Naziregimes und an den antifaschistischen Widerstand wachzuhalten und jeder Art von Menschenfeindlichkeit, Neofaschismus, Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus entschieden entgegenzutreten.
Unser Engagement ist gefordert. Es gibt genügend Anlässe und Herausforderungen. Es geht um unser aller Zukunft. Wir laden ein zum Mitmachen. Wir freuen uns über jede Unterstützung.
 

Der SprecherInnenkreis ist das gewählte Gremium der hessischen Landesvereinigung der VVN-BdA. Diesem Kreis gehören an:
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von links nach rechts: sitzend: Cornelia Roch (KV Darmstadt), Monika Kanzler-Sackreuther (KV Darmstadt), Barbara Leissing (KV Offenbach); stehend, von links nach rechts: Norbert Birkwald (KV Frankfurt), Dieter Bahndorf (KV Frankfurt), Peter-Christian Walther (KV Frankfurt), Rosmarie Steffens (KV Offenbach), Anne Kahn (KV Frankfurt), Horst Koch-Panzner (KV Hanau).
 
 

Silvia Gingold, Kassel

auf einer Demonstration in Wiesbaden am 21. Januar 2017, anlässlich des 45. Jahrestages des "Radikalenerlasses"

auf einer Demonstration in Wiesbaden am 21. Januar 2017, anlässlich des 45. Jahrestages des „Radikalenerlasses“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 

 
 
Barbara Leissing, Mühlheim am Main

Barbara Leissing, 8. Mai 2015 in Offenbach; Demonstration am Tag der Befreiung

Barbara Leissing, 8. Mai 2015 in Offenbach; Demonstration am Tag der Befreiung

Ich bin VVN-BdA-Mitglied seit 1985. Damals gehörte noch der bekannte Antifaschist Karl Schild zum Offenbacher Kreisvorstand.
Die Bündnisarbeit im Bereich Antirassismus, Antifaschismus und Erinnerungsarbeit
in Stadt und Kreis Offenbach ist mir besonders wichtig.
Auch auf der Landesebene engagiere ich mich dafür.

 
 
 

 

 

 

 

 
Peter Christian Walther, Frankfurt am Main

Peter C. Walther

Peter C. Walther, Bücherlesung auf dem Römerberg in Frankfurt, 10. Mai 2015

Zur VVN kam ich 1968 durch meinen Beruf: Journalist. Ich wurde Redakteur der antifaschistischen Wochenzeitung „die tat“. Danach war und bin ich in der VVN-BdA in unterschiedlichen Funktionen tätig. Ich halte es für lebenswichtig, an die Verbrechen des Naziregimes und an den Widerstand dagegen zu erinnern, um jede Art von Wiederkehr einer solchen Diktatur, die ich als Kind noch erlebt habe, zu verhindern.

 

 
Norbert Birkwald, Mörfelden-Walldorf, Webmaster unserer Homepage:
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Seit 1973 bin ich Mitglied der VVN-BdA; damals kam ich als Student zur antifaschistischen Arbeit, da ich auf Veranstaltungen ehemalige Widerstandskämpfer wie Peter Gingold oder Emil Carlebach kennengelernt hatte. Als ich 1975 Berufsverbot erhielt – man warf mir meine Mitgliedschaft in der DKP und meine antimilitaristischen Aktivitäten in der Vereinigung der Kriegsdienstverweigerer (heute DFG/VK) vor – stellte das damalige Präsidium der VVN-BdA mich als Organisationssekretär ein. Auch nachdem ich nach einiger Zeit eine Anstellung, die meiner Ausbildung eher entsprach fand, blieb ich der VVN-BdA treu. Der Schwur von Buchenwald ist mir Verpflichtung, sich dafür einzusetzen, dass die Ursachen von Krieg und Faschismus beseitigt werden müssen.